Der Blog des Vereins - Le blog de l'association OuverTüre

Unser Pot-Pourri aus aktuellen Informationen über Kultur, Bildung, interkulturelle Austausche, Programme und Projekte in Deutschland, Frankreich bzw. in Europa. Besuchen Sie uns auch auf www.ouvertuere.org

Notre pot pourri d'informations sur la culture, l'éducation, les échanges, les programmes et projets interculturels en France, en Allemagne ou en Europe en général. Venez aussi nous rendre visite sur www.ouvertuere.org

Sunday, July 27, 2008

Gestrandet!

In der Spiegelreihe "einestages" heißt es nun husch, husch ins Körbchen...
Eine urdeutsche Geschichte des Strandkorbs.
Zur inhaltlichen Vorbereitung der zweiten Auflage des Festivals Approche!

http://einestages.spiegel.de/static/topicalbumbackground/2164/urdeutsche_strandidylle.html

Wednesday, June 25, 2008

Das Recht, das uns zu Menschen macht.

Menschenrechte als Antwort auf historisches und aktuelles Unrecht.
Eine internationale Fachkonferenz der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ und des Nürnberger Menschenrechtszentrums vom 20. – 22. November 2008 in Nürnberg 60 Jahre nach der Verabschiedung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte sind die in ihr formulierten Rechte nicht unumstritten: Das Recht auf körperliche Unversehrtheit
(Folterverbot) wird in Frage gestellt. Karikaturen werden zum Anlass genommen, die Einschränkung das Rechts auf freie Meinungsäußerung zu fordern. Das Recht auf Asyl unterliegt einer immer engeren Auslegung. Universell gültige Rechte werden in verschiedenen Ländern unterschiedlich gewichtet und durchgesetzt.
Die Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ und das Nürnberger Menschenrechtszentrum möchten mit der internationalen Tagung ein Forum schaffen, um
die Bedeutung jener Unrechtserfahrungen, die zur Erklärung der Menschenrechte geführt
haben, für aktuelle Herausforderungen zu diskutieren. Daraus sollen Impulse für eine historisch orientierte Menschenrechtsbildung gewonnen werden. Die Tagung richtet sich an Expertinnen und Experten aus Wissenschafts- und Bildungseinrichtungen sowie eine interessierte Öffentlichkeit.
Tagungssprachen sind Deutsch und Englisch (Simultanübersetzung).

Friday, June 20, 2008

Leben und Schreiben

LEBEN UND SCHREIBEN AUF DER FLUCHT - Marseille – Les Milles – Sanary-sur-Mer
Interkulturelles Weiterbildungsseminar, 6. – 12.10.08 in Marseille

Exil gestern – Immigration heute. Es wird dieser Problematik im Oktober 2008 mitten in den Festlichkeiten zum 50. Geburtstag der Städtepartnerschaft Hamburg-Marseille in Marseille ein weiteres Mal nachgegangen. Und zwar im bekannten anspruchsvollen, abwechselungsreichen, literarisch und zeitpolitisch engagierten Seminarstil.
Literarische Rundgänge und Ausflüge führen zu den Orten der Exilanten, die während des 2. Weltkriegs vor den Nazis nach Südfrankreich flüchteten. Auch werden anhand eigener deutsch-französischer Jugendprojekte alternative Formen der Erinnerungsarbeit und der politischen Sensibilisierung präsentiert und diskutiert.
Aus diesem Grunde wird die Bildungsreise insbesondere KünstlerInnen und Kreativen und all jenen empfohlen, die im Bildungs-, Kultur- und Sozialbereich mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen arbeiten.

Das ausführliche Programm, Material aus den vorangegangen Jahren, Berichte
und das ANMELDEFORMULAR:
http://www.passage-co.com
Weitere Informationen und Kontakt: Sabine Günther - Projektleiterin von PASSAGE & CO. Marseille PASSAGE & Co. (loi 1901), Chemin de la porte rouge, F – 13530 TRETS
Tel/Fax: 0033 (0) 442293405
Mobil: 0663 52637
E-Mail: sabine.gunther@wanadoo.fr
Internet: http://www.passage-co.com

Einige Französischkenntnisse sind von Nutzen, aber nicht Bedingung.

Tuesday, June 17, 2008

« Sur les pas des Maquisards, Résistance d’hier, engagement d’aujourd’hui»

Vous faîtes partie d’une association, travaillez comme enseignant, formateur, animateur …
Vous pouvez vous inscrire à ce séjour : ouvert à 15 - 20 personnes de France et d’Allemagne, à partir de 18 ans.
Volontairement intergénérationnel !!
Contribution financière réduite des participants grâce à l’intervention de l’OFAJ.

Un environnement, un programme propices aux échanges ;
Convivialité autour des repas, détente et ressourcement dans
cette magnifique région de montagne du Vercors et du Trièves.
Au cours de ce séjour franco-allemand, basé sur l’exploration, donnons-nous
l’opportunité de réfléchir à la façon dont se fait le travail de mémoire
par une mise en commun de nos vécus : nos cheminements individuels,
les repères transmis collectivement, (écoles, médias, …).
Rencontrer : des personnes ayant vécu cette époque dans le Vercors et le Trièves
pourront nous livrer leur témoignage, nous faire partager des moments, leurs émotions,ce qui est resté gravé en elles du temps de la Résistance.
Comprendre : nous approcherons ce que furent les maquis, comment ils se sont organisés. Aussi les espoirs, les tragédies.
Échanger : sur des moyens appropriés pour susciter l’intérêt de transmettre,…
sur le lien à établir entre toutes les Résistances d’hier , et celles à mener aujourd’hui sur la base de valeurs universelles, en s’opposant à tous les abaissements. Qu’est-ce qu’être « citoyen, citoyenne » aujourd’hui ? A quelle « échelle » ? Avec quelle vigilance : agir et réagir ici et maintenant, ici et ailleurs?

CONDITIONS D’INSCRIPTION A LA RENCONTRE
FRANCO-ALLEMANDE

Du samedi 16 août au samedi 23 août 2008 à Lalley (Isère)
Séjour d’été en Trièves-Vercors

•Frais de participation : 275 €*
comprenant hébergement, repas, activités, randonnées, frais d’inscription, traduction, d’organisation.
(Nous pouvons vous faire bénéficier de cette contribution réduite grâce au soutien financier de l’OFAJ et au travail de préparation bénévole des organisateurs)
(225 € - pour étudiants, personnes au chômage)
+ remboursement partiel des frais de voyage (par l’OFAJ)
(nous contacter pour le montant selon académie d’origine)

Pour votre inscription : 100 € d’acompte
chèque à l’ordre de APECIMM Avers 38930 Lalley

Contact mail : apecimm@wanadoo.fr Tél. 04 76 34 74 71

Lieu d’hébergement : ECOGITE « LES OMBELLES » www.gitelesombelles.com

- par la route : RN 75 à 60 km au Sud de Grenoble, direction
Sisteron.
- par le train : gare de Clelles - Mens (ligne Grenoble-Gap).

Friday, May 30, 2008

Europäischer Rat will interkulturelle Kompetenzen stärken

Im gleichnamigen Europäischen Jahr fordern die Jugendministerinnen und -minister mehr Förderung für Interkulturellen Dialog und interkulturelle Kompetenzen.

Im Europäischen Jahr des Interkulturellen Dialogs hat der Rat für Bildung, Jugend und Kultur in seiner Sitzung am 22. Mai 2008 einen Beschluss zu „Interkulturellen Kompetenzen“ verabschiedet. Interkulturelle Kompetenzen seien notwenig, so der Rat, um offene und integrative Gesellschaften zu schaffen, die auf „europäischen Kernwerten“ basierten. Gleichzeitig sei der interkulturelle Dialog eine zentrale Herausforderung an Europa. Für eine aktive Bürgerschaft sei es unabdingbar, dass die Bürgerinnen und Bürger über interkulturelle Kompetenzen verfügen.

Wissen, Fähigkeiten und Haltungen, die für eine interkulturelle Kompetenz benötigt würden, seien gleichzeitig mit den Europäischen Schlüsselkompetenzen zu verbinden: Fremdsprachenkenntnisse, soziale und politische Kompetenzen, kulturelle Wahrnehmung und Ausdruck. Interkulturelle Kompetenzen müssten gestärkt werden, ein nachhaltiger und sektorübergreifender Ansatz müsste entwickelt und der interkulturelle Dialog vorangebracht werden, formuliert der Rat in dem Beschluss.

So werden konsequent Querbeet-Maßnahmen für die Bereiche Kultur, Audiovisuelle Medien, Bildung und Jugend aufgelistet. Im Jugendbereich soll das Engagement der Jugendlichen als Ressource für den interkulturellen Dialog und pluralistische Gesellschaften wertegeschätzt werden. Die Anerkennung, Förderung und Entwicklung interkultureller Kompetenzen von Jugendlichen soll in nicht-formalen und informellen Lernzusammenhängen gefördert werden. Auch Akteure der Jugendarbeit müssten qualifiziert und deren interkulturelle Kompetenzen gefördert und anerkannt werden. Dafür wäre es wünschenswert, deren Mobilität und Qualifizierungsmöglichkeiten zu verbessern. Unterstützung sollte man bei der Zivilgesellschaft, insbesondere bei Jugendorganisationen suchen. Gelegenheiten, interkulturelle Kompetenzen zu entwickeln, sollten so früh wie möglich durch verschiedene Formen aktiver Partizipation in der Gesellschaft, in Freiwilligen Aktivitäten, durch eine verstärkte Mobilität geboten werden. Nur so seien Vielfalt und Mehrsprachigkeit erfahrbar und erlernbar. Kultur, Kunst, Musik und Sport würden junge Menschen zusammenbringen und gleichzeitig deren Identität formen.

Die Ministerinnen und Minister fordern die Mitgliedstaaten und die Kommission also auf, die Förderung interkultureller Kompetenzen in allen bestehenden Bereichen und Förderinstrumenten zu verstärken und ihre Weiterentwicklung zu betreiben. Sie betonen dabei, dass alle Bürgerinnen und Bürger ein positives Verständnis für die eigene und fremde Kulturen entwickeln sollten und die gemeinsamen Werte von Demokratie und Menscherechte wertschätzen sollten. Auf allen Ebenen, ob EU, national, regional oder lokal, sollte der interkulturelle Dialog durch die „Schaffung einer Kreativitäts- und Innovationsfreundlichen Umgebung“ verstärkt werden.

Ob der Appell weitergehende Folgen haben wird, bleibt abzuwarten. Denn das Zauberwort war auch immer dabei: Neues soll es nicht geben. Gefördert werden soll „im Rahmen existierender Programme“.
[ Quelle:Rat der Europäischen Union | 30.05.2008 ]

Monday, May 26, 2008

Neues Arbeitsheft zum Rechtsextremismus

„Rechtsextremismus in Köln?!“, so lautet der Titel des jüngsten Arbeitshefts, das das NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln veröffentlicht.

Das Buch richtet sich an Jugendlicheder Sekundarstufe II, aber auch an Erwachsene, insbesondere Multiplikatoren und Multiplikatorinnen. Mit einer Vielzahl von kommentierten Originalmaterialien und einführenden Texten verfolgt die 65-seitige Publikation das Ziel, die Auseinandersetzung mit dem Thema und das Engagement für Demokratie zu fördern.

Das Arbeitsheft dokumentiert auch ausführlich durch Flugblätter, Broschüren und Zeitungsartikel Ideologie und Handeln der rechtsextremen Parteien in Köln seit 1989. Es stellt dabei die Kontinuitäten führender Personen über die diversen Parteien und Formationen hinweg sowie Wandel und Fortbestehen der Ideologie dar. Obwohl immer noch die Meinung vorherrscht, dass Rechtsextremismus in Köln kein Problem sei, zeigt sich auch in dieser Stadt, dass es Anlass dazu gibt, sich mit dem Thema Rechtsextremismus auseinanderzusetzen.

Zum Abschluss nennt das Heft einige praktische Aktionsformen gegen Rechtsextremismus und Quellen für weitere Informationen.


Das Arbeitsheft kostet drei Euro und ist beim NS-Dokumentationszentrum sowie im Buchhandel erhältlich.


Ioannis Orfanidis: „Rechtsextremismus in Köln?!“ Didaktische Materialien zur Demokratieförderung und gegen Rechtsextremismus.

Köln: NS-Dokumentationszentrum 2008. ISBN: 3-9386636-04-1 / 65 S.

(Arbeitsheft des NS-Dokumentationszentrums der Stadt Köln 2)


Weitere Informationen erhalten Sie bei Dieter Maretzky, NS-Dokumentationszentrum, Öffentlichkeitsarbeit, unter der Rufnummer 0221 / 221-26361 oder -27962 und per EMail unter dieter.maretzky@stadt-koeln.de

Auskünfte vom Verfasser unter janni_orfanidis@hotmail.com.

Wednesday, May 21, 2008

Methodenbox zum Interkulturellen Lernen

Eine schöne Methodenbox zum Interkulturellen Lernen bietet das DIJA unter
http://www.dija.de/wai1/showcontent.asp?ThemaID=2129
Die Übungen und Spiele in derMethodenbox sind sieben Kategorien zugeordnet, die die Suche erleichtern sollen. Die Kategorien sind an den Ablauf einer internationalen Begegnung angelehnt und gehen auf wichtige Aspekte einer Jugendbegegnung ein.
Viel Spass beim Ausprobieren!

45 Jahre Deutsch-Französisches Jugendwerk (DFJW), 6. bis 8. Juli 2008 in Berlin

„Rückkehr zur Avantgarde. Chancen und Perspektiven des deutsch-französischen Ju­gendaustauschs", zu diesem Seminar lädt das deutsch-französische Jugendwerk nach Berlin ein.
Das DFJW will deswegen anlässlich des Jubiläums im Juli in Berlin 300 engagierten Akteuren im deutsch-französi­schen Austausch, möglichen neuen Partnern und deutschen und französischen Ju­gendlichen die Gelegenheit geben, sich der zentralen Frage der Erreichbarkeit der Jugend zu widmen. Ziel ist, eine kritische Standortbestimmung vorzunehmen, Desiderata für die Zu­kunft zu for­mulieren und Perspektiven für eine verstärkte gemeinsame Arbeit zu ermitteln. Eine Folge­veranstaltung wird im Herbst in Paris stattfinden. Im Nachgang zu der Veranstal­tung wird ein Handbuch erscheinen, das sowohl die wissenschaftlichen Vorträge dokumen­tiert als auch Hand­lungsori­entierungen bietet.

Die Veranstaltung „Rückkehr zur Avantgarde. Chancen und Perspektiven des deutsch-franzö­sischen Jugendaus­tauschs" findet in Zusammenarbeit mit Vertretern von Partnerorganisatio­nen in Deutschland und Frankreich, ARTE, CIRAC, DZT, der Französischen Botschaft Ber­lin, des französischen Erziehungsministeriums, Föderation der deutsch-französischen Häuser, Goethe-Institut, Robert Bosch Stiftung und weiteren Partnern statt. Sie gliedert sich in zwei Teile.

In einer ersten Phase werden am 5. und 6. Juli 2008 in Berlin rund 100 Jugendliche zwischen 16 und 30 Jahren im Rahmen des Jugendkongresses über Chancen und Perspektiven des deutsch-französischen Jugendaustauschs diskutieren. Anschließend werden in einer zweiten Phase vom 6. bis 8. Juli 2008 rund 200 Akteure des deutsch-französi­schen Aus­tauschs ge­meinsam mit den Jugendlichen in Workshops an verschiedenen Themenschwerpunkten ar­beiten.

Die Anmeldeformulare (s. Link) müssen bis zum 1. Juni zurückgeschickt werden!!!

Wednesday, April 30, 2008

Kinderrechte ins Grundgesetz

Kinder haben Rechte, daran zweifelt niemand. Aber die Interessen der Kinder und Jugendlichen spielen in Deutschland noch immer eine Nebenrolle. Bei Entscheidungen in Politik und Verwaltung werden ihre Stimmen kaum gehört. Das Aktionsbündnis Kinderrechte (UNICEF, Deutscher Kinderschutzbund, Deutsches Kinderhilfswerk) fordert die Bundesregierung, Bundestag und Bundesrat deshalb dazu auf, die Rechte der Kinder im Grundgesetz zu verankern.

Unterstützen Sie den Aufruf.
Klicken Sie hier und stimmen Sie ab!

http://www.kinderrechte-ins-grundgesetz.de/

Friday, April 18, 2008

Karl Toffel & Jeannette la Baguette

Das deutsch-französische Puppentheater von rencontres e.V.

An der Stelle etwas Werbung für ein tolles Projekt von rencontres e.V., das so wie unser Festival Approche! zu den Gewinnern des Ideenwettbewerbes der Robert Bosch Stiftung zählt.

Karl Toffel und Jeanne la Baguette haben gerade Premiere im Berliner Institut Français gefeiert.

Weitere Termine sind:
> 22.04.2008, 14Uhr im Institut Français in Berlin
> 05.05.2008, (10Uhr, 14Uhr), 06.05.2008 (10Uhr, 14Uhr) und 07.05.2008 (10Uhr) im Pariser Goethe Institut.

Mehr Informationen über das Stück und Anmeldung erhalten Sie hier.
Den Organisatoren wünschen wir viel Erfolg und viel Publikum!